Am 05.08.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V in der Geschäftsstelle an der Landwehr 7 mit dem NABU Amphibien- und Reptilien Experten Josef Bruns.

 Die Kinder waren schon ganz aufgeregt und gespannt was Ihnen Herr Bruns wohl zu zeigen und zu erzählen hat. Als erstes frug er die Kinder ob sie den Unterschied  Amphibien und Reptilien kennen. Es kamen einige Antworten und Herr Bruns klärte uns dann über die Unterschiede auf.
(Amphibien sind stark abhängig vom Wasser.  Reptilien sind reine Landtiere. Sie bevorzugen warme und sonnige Lebensräume. Ihre Haut besteht aus einer Schuppenschicht. Manche haben sogar einen Panzer, der sie schützt. Sie müssen sich im Laufe ihres Lebens mehrmals häuten, da ihre Schuppenhaut nicht mitwächst)

                                    
Zur Freude aller zeige er uns dann seine  mitgebrachten Tiere, die alle nicht giftig sind. Da waren: eine Sinaloa Königsnatter, eine Honduras Königsnatter, eine Ringelnatter, eine Schlingnatter und eine Eskulapnatter. Auch ein Feuersalamander und eine Vogelspinne  durften in der Geschäftsstelle über den Tisch kriechen oder laufen.

                                    

Nach anfänglichem Respekt vor den tollen Tieren war die Begeisterung der Kinder und Erwachsenen groß, vor Allem als die Tiere angefasst werden durften. Die ganz mutigen legten sich die Schlangen sogar über die Schulter, oder ließen die Vogelspinne über die Hand laufen!

                                   

Die Zeit verging wie im Flug und nach 2 Stunden verließen die Kinder, Dank der tollen fachlichen Erklärungen von Herrn Bruns, die Geschäftsstelle mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen, gepaart mit großem Respekt gegenüber Amphibien und Reptilien. 

Am 03.06.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Famila-Parkplatz in Neustadt.

Von dort aus sind wir mit 9 Kindern und einigen Eltern nach Helstorf zu unserem NABU Mitglied Harald Vree gefahren.

                                          

Dort angekommen wurden wir  von Familie Vree  herzlich empfangen und zusammen ging es dann in den Garten. Hier zeigte uns Harald seine vielen verschiedenen Nisthilfen vom Meisenkasten bis zum Nistkasten für Siebenschläfer und Baumläufer.

                                         

Danach ging es weiter zu den Schildkröten und Wasserschildkröten und Fröschen. Die Kinder wussten gar nicht  wo sie zuerst gucken sollten.

                                          

Unterhalb des Gartens gab es dann noch einen alten Seitenarm der Leine zu bestaunen, hier ist ein richtig schönes Biotop entstanden und steht schon seit längerer Zeit unter Naturschutz. Harald erzählte uns dass man dort auch den Eisvogel, Reiher, Füchse und Rehe beobachten kann. Auch einen Nutria konnten wir beobachten.

                                         

Zum Abschluss gab es noch für alle ein leckeres Eis von Frau Vree und die Kinder und Erwachsenen hatte wieder ein tolles Erlebnis in und mit der Natur.

Am 06.05.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. im Garten von Familie Münch in Neustadt.

Hierzu waren alle NABU Kinder eingeladen, denn es ging um die Verabschiedung von Michel aus unserer NABU Kindergruppe. Michel zieht mit seiner Familie nach den Schulferien an die Ostsee.

Er verlässt zwar unsere Gruppe, macht aber an seinem neuen Wohnort bei der dortigen NABU- Kindergruppe weiter.

Beim vorletzten Treffen waren alle Kinder gekommen um für Michel ein schönes Abschiedsfoto zu machen. Michel selbst war natürlich auch mit auf dem Foto.

Als alle Kinder bei Michel im Garten waren, haben wir ihm zuerst unsere Geschenke überreicht. Er bekam  von uns das Foto welches wir auf Leinwand ziehen ließen und noch ein paar Kleinigkeiten wie einen Kompass usw.

                                         

Danach haben wir noch eine kleine Exkursion zu den nahegelegenen Froschteichen unternommen. Nach der  Exkursion wurden wir von der Familie Münch mit Hotdogs und reichlich Wasser, Säften und Limo bewirtet.

                                         

So ist wieder ein schöner Vormittag zu Ende gegangen und Michel und die anderen Kinder haben sich sehr gefreut.

Am 01.04.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Parkplatz am Friedhof Lüningsburg.

Von dort aus sind wir mit 11 Kindern zu einer Wanderung in die Leineauen gestartet.

Da wir auch in den Leineauen im Revier des Bibers sind, haben die Kinder besonders auf Biberspuren und Biss Spuren geachtet. Aber zuerst haben wir uns einen von Bibern gebauten Damm im Schiffgraben angesehen. An dem Damm konnte man deutlich erkennen was für ein geschickter Baumeister der Biber ist. Auf einer Wiese trafen wir dann auf  einen NABU Experten in Sachen Urzeitkrebse, bei Kartierungsarbeiten. Wir frugen ihn, ob er uns und den Kindern ein paar der interessanten Urzeitkrebse zeigen könnte. Die Kinder waren begeistert als er ja sagte. Da die Wiese, auf der wir waren, sich im Überschwemmungsgebiet der Leine befindet und sich in den Senken das Wasser sammelt, konnten wir die Urzeitkrebse mit einem kleinen Kescher aus den Pfützen holen. So ein Tier hatten wir alle noch nicht gesehen und waren sehr erstaunt.

 

Danach ging es zurück in Richtung Krankenhaus. Hier gab es auch eine sehr große Wiese die sich direkt an der Leine befindet. Am Ufer der Leine stehen viele große Bäume die der Biber mit seinen Zähnen bearbeitet hatte. Die Bäume haben keine Überlebenschance denn entweder hat er die Rinde rund um den Baumstamm abgenagt und somit den Nahrungsfluss unterbrochen, oder er hat den Stamm soweit abgenagt das der Baum nur noch auf einem Kegel steht.

 

Die Kinder waren sehr erstaunt was so ein kleines Tier mit so großen Bäumen anstellen kann. Auch diesmal sind die Kinder nach 2 Stunden Exkursion mit sehr vielen neuen Eindrücken nach Hause gegangen.

Am 04.03.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Parkplatz am Friedhof Lüningsburg.

Von dort aus sind wir mit 8 Kindern zu einer kleinen  Exkursion mit Lupenbechern in die Stadtforst aufgebrochen.

In der Stadtforst angekommen, haben die Kinder die Aufgabe bekommen nach Käfern und Kleintieren auf umgefallenen Bäumen und unter dem Laub zu suchen. Wenn sie etwas finden, sollten sie die Tiere  vorsichtig in ihren Lupenbecher setzen.

Nach ca. einer Stunde haben wir uns dann an einem großen Baumstumpf getroffen um zu sehen was die Kinder alles so in ihrem Lupenbecher gesammelt hatten. Es wurden kleine Tausendfüßler, Kellerasseln,  leere Schneckenhäuser, sehr viele kleine Spinnen und sogar eine Nacktschnecke und Regenwürmer gefunden. Die Kinder waren erstaunt wie viele Kleintiere um diese Jahreszeit schon unterwegs sind. 

Nach dem sich alle die gefundenen Tier angesehen hatten, haben die Kinder ihre Lupenbecher wieder vorsichtig geöffnet und die Tiere in die Freiheit entlassen. Auch diesmal haben die Kinder gelernt, dass jedes Tier seine Lebensberechtigung hat, sei es auch noch so klein. Denn ohne diese kleinen Käfer,  Asseln usw. wäre unsere Natur nicht so wie sie heute ist.